Poesie

N.N.

ob ich mich im auto im kreisverkehr
um die insel dreh & pl?tzlich aus dem wagen spring
den motor laufen lasse & mir ist als m?sste ich
abgeschnallt v?llig durchgeknallt um mein leben
rennen egal ob ichs eilig hatte & noch immer
schwitze w?hrend ich regungslos an der haltestelle
sitze & mit offenen augen penne die stra?enbahn
beim abfahren verpasse weils mir egal ist oder ich
ohne mich zu erschrecken mir den mund verbrenne
an r?ucherst?bchen, dienach erdbeeren schmecken,
morgens die rote tasse, weils deine ist, nicht aus den
h?nden lasse & dabei vergess sie unter die maschine
zu halten, mich in sie versenke, w?hrend der kaffee
ins leere fliesst, ans rauschen des meeres denke,
mich nicht von der stelle r?hr, wozu auch, wenn mir
der sinn nach dir steht & und die welt egal, wo ich bin, sich
dreht, denn du bists, die sie f?r mich bewegt

26.12.05 16:00, kommentieren

N.N.

dein blick ruht auf mir
der morgenstern am himmel
ich sp?re deinen atem
der wind auf wogendem gras
ich h?re dein lachen
die spottrufe der kr?hen
und sp?re die w?rme
unter wolle geborgen
und tiefe zuversicht
?ber verschneiten feldern

26.12.05 15:51, kommentieren

N.N.

in den d?nen sitzen
nichts f?hlen als w?rme
nichts h?ren als brandung
zwischen zwei herzschl?gen
glauben:

nun ist frieden

26.12.05 15:47, kommentieren

Hilde Domin

Es kommt die Nacht
da liebst Du
nich was sch?n -
was h??lich ist.
Nicht was steigt -
was fallen mu?.
Nicht wo Du helfen kannst -
wo Du hilflos bist.
Es ist eine z?rtliche Nacht,
die Nacht
da Du liebst,
was Liebe
nicht retten kann.

26.12.05 15:42, kommentieren

Hilde Domin

Die Sprache ist voller Worte
die Du gebraucht hast.
T?glich
benutze ich deine Worte
als sei ich ein Str?fling
und h?tte nur diesen Becher
und diesen Teller.

26.12.05 15:36, kommentieren