Weihnachten 2005

01.02.2006

Ich habe meinen Vertrag in der Agentur unterschrieben, einen generellen Rahmenvertrag und einen Projektvertrag. Das Briefing gestern war fachlich super, aber sehr verwirrend. Ich muss viele medizinische Fachbegriffe lernen - vor allem muss ich sie aussprechen können! Habe mich heute mit der Technik vertraut gemacht und dem Fragebogen, den ich abarbeiten muss. Werde erst mal jeden Tag von 0800 bis 1500 dort sein. Ich muss mich daran gewöhnen, dass sich die Mitarbeiter als team im Sinne des Projektauftrages verstehen, aber jeder doch Einzelkämpfer ist. Es gibt keine festen Arbeitsplätze [es sei denn, man kommt so früh wie ich ;-)], das Telefon läuft über Headset und Router. Morgen werde ich als erstes ein Bild von Sabine aufstellen.

1 Kommentar 1.2.06 14:47, kommentieren

Tugenden

"Ein bisschen mehr Ehrlichkeit, Anst?ndigkeit und Redlichkeit im t?glichen Umgang k?nnen uns wirklich nicht schaden."

Bundespr?sident K?hler in seiner Weihnachtsansprache 2005

24.12.05 10:10, kommentieren

Die Zimtsternstory

Die gesamtdeutsche Zimtsternstory
von Jens Soentgen


Es war einmal eine sch?ne Wirtin, und die hatte ein sch?nes Gasthaus, und das lag mitten im Wald. Und es war Winter, und der Wald war ganz verschneit und voller Schnee. Und bald war es Weihnachten. Und in der Gaststube im Kamin prasselte ein Tannenholzfeuer und es war sch?n warm. In den Ecken von der Gaststube sa?en drei G?ste, und in der vierten sa? die Wirtin hinter ihrer Theke. Und ?ber der Theke hing ein riesengro?er Hirschkopf mit einem riesigen Hirschgeweih dran, denn das Gasthaus hie?: Zum goldenen Hirschen.

Und die G?ste unterhielten sich ?ber Weihnachtskekse und welcher Keks von allen der leckerste w?re, und der Mann in der einen Ecke erz?hlte und sagte, der leckerste Keks w?re n?mlich der Zimtstern. Es sei aber auch der schwerste Keks von allen, und nur wenige verst?nden sich darauf, den Zimtsternekeks richtig zuzubereiten und zu backen und zu glasieren, und er wisse, wovon er spreche. Denn er sei n?mlich Familienvater. Und er erz?hlte. Denn er habe n?mlich sieben T?chter, und die seien s?mtlich wohl geraten und h?bsch und sch?n, und sie seien gro?e K?chenfeen und Backfeen, und jedes Jahr b?ken sie f?r den Papa, denn der Papa sei f?r sie der gr??te. Und sie b?ken Zimtsterne, denn der Zimtstern gelte als der leckerste Keks. Und wenn sie fertig gebacken h?tten, besuchten sie jedes Jahr den Papa, jede mit einem T?tchen in der Hand, und um das T?tchen ein Schleifchen, und an dem Schleifchen ein Herzchen, und er m?sse aus jedem T?tchen den obersten Zimtstern herausnehmen und vor den Augen der Zimtsternb?ckerinnen und unter ihrer strengen Pr?fung verzehren und kosten und anschliessend loben. Und jedes Jahr koste er und verzehre und sage, dieses Jahr seien die Zimtsterne sogar noch besser als im letzten Jahr. Aber eigentlich w?r es so, dass die Zimtsterne jedes Jahr gleich schmeckten und nicht einmal besonders gut, sondern ganz sch?n hart und sie z?gen ihm die Plomben raus. Und deswegen graue ihm jetzt schon vor dem Zimtsterne-Probieren, und er denke gar nicht gerne daran. Da mussten alle lachen.

Da sagte der zweite Mann in der zweiten Ecke, er kenne auch eine Zimtsternegeschichte. Und bei ihm sei es n?mlich so, er sei n?mlich auch Familienvater. Und er habe sieben S?hne. Und er b?ke jedes Jahr selbst die Zimtsterne f?r seine Kinder. Aber er wisse nicht weshalb, aber jedes Jahr missl?ngen sie. Das eine Mal wurden sie hart wie Beton, und das n?chste Mal seien sie ganz kr?melig und br?selig und zerfielen.

Und jedes Jahr tadelten seine Kinder die Zimtsterne und kritisierten sie und f?nden sie nicht lecker. Und da sei er es eines Tages Leid gewesen und dann sei er zum ber?hmten Backermeister in der Stadt gefahren, der die h?chste B?ckerm?tze von allen hat, und zwar einen halben Meter lang und mit Goldrand, und dessen Zimtsterne die tollsten und allerallerbesten w?ren. Und da habe er die Zimtsterne eben in Gottes Namen gekauft. Und dann habe er die Zimtsterne seinen S?hnen vorgesetzt und habe sich gedacht: Na, jetzt aber!? Und die Kinder h?tten die Zimtsterne betrachtet und genommen und probiert. Und dann h?tten sie gesagt: Stimmts Papa? Dieses Jahr sind die Zimtsterne wieder nichts geworden.? Da mussten alle lachen. Und die Wirtin musste auch.

Da hob der dritte Mann in der dritten Ecke an und sagte, er komme aus der ehemaligen DDR. Und in der DDR habe man noch genau gewusst, wie man die Zimtsterne backen und zubereiten und glasieren m?sse. Und seine Zimtsterne gel?ngen immer und seien immer gut und k?stlich und sehr lecker. Da guckte die Wirtin ihn gro? an. Und sie fragte: ?Wirklich?? Und er Zimtsternemann sagte: ?Ja?. Da bekam die Wirtin verliebte Augen und die anderen M?nner wurden neidisch. Denn die Wirtin war wunderwundersch?n. Extrasch?n. Und die M?nner zweifelten an den Zimtsternen vom Zimtsternemann und stellten den Zimtsternemann auf die Probe. Aber der Zimtsternemann erkl?rte haarklein und im einzelnen, wie man die Zimtsterne zubereiten und backen und glasieren m?sse, damit sie gel?ngen und lecker w?rden und gut, und die Wirtin bewunderte ihn. Und dann fragte sie ihn, ob er ihr seine Zimtsterne nicht mal zeigen und vorf?hren k?nne, sie habe Lust auf seine leckeren Zimtsterne bekommen. Da sagte der Zimtsternemann, er habe immer Zimtsterne dabei, er sei n?mlich Fernfahrer, und er backe seine Zimtsterne unterwegs, und er habe in seiner Fernfahrerkabine n?mlich eine kleine Pl?tzchenk?che mit R?hrsch?ssel und Schneebesen und mit Milch und Mehl und mit Zucker und Zimt und mit einem Ofen, und da k?nne man am besten und in aller Ruhe die Zimtsterne backen. Und in der DDR h?tten das alle Fernfahrer gehabt. Und in der DDR sei nicht alles schlecht gewesen. Und die Zimtsterne gel?ngen immer.

Und er habe gerade welche in der R?hre, und die Wirtin solle mitkommen, und er r?che schon, dass die Zimtsterne bald fertig w?ren. Und dass sie gut w?ren. Da wollte die Wirtin mitgehen, und die beiden anderen M?nner waren ganz neidisch. Denn die Wirtin war sch?n und extraextrah?bsch. Und auf einmal roch es in der Gaststube so nach Zimt, dass alle es rochen.

Und der Zimtsternemann l?chelte und sagte zu der Wirtin, dass er ihr seine Zimtsterne jetzt zeigen werde und dass sie solche Zimtsterne noch nie gesehen h?tte und dass sie seine Zimtsterne nie vergessen werde. Und in der DDR sei nicht alles schlecht gewesen.

Aber da sprang pl?tzlich die T?re auf, und ein riesengro?er Mann mit einer roten Zipfelm?tze und mit einem roten Umhang und mit einem langen wei?en Bart kam rein, guckte will um sich und rief: ?Unterhieltet ihr euch etwa gerade ?ber Zimtsterne?? Da bekamen alle einen Riesenschreck, und die Wirtin bekam Angst. Und sie fragte: ?Wer bist denn Du?? Da sagte der Mann: Ich bin der Weihnachtsmann?. Da sagte die Wirtin,, na, das sei aber eine ?berraschung. Und sie h?tten sich tats?chlich gerade ?ber Weihnachtskekse und insbesondere ?ber den Zimtstern unterhalten, und sie sei gerade unterwegs gewesen und habe mit dem Zimtsternemann mitgehen wollen, denn der habe so leckere Zimtsterne, und die habe sie probieren wollen. Aber der Riesenweihnachtsmann rief: ?Nichts da!? Das komme nicht in Frage. Und er rief: ?Die Weihnachtskekse von diesem Zimtsternemann sind einen Dreck wert!?. Und er schubste den Zimtsternemann zur Seite und legte den Arm um die Wirtin und s?uselte, wenn es um Zimtsterne gehe, dann g?be es auf der ganzen Welt nur eine einzige Autorit?t, und das sei der Weihnachtsmann, und seine Zimtsterne seien im ganzen Universum ber?hmt und sogar die Engel seien ganz scharf auf seine Zimtsterne, und seine Zimtsterne k?men sogar in der Bibel vor, und es g?be Psalmen, in denen seine Zimtsterne verherrlicht w?rden, und das Rezept habe er vom lieben Gott.

Da sah die Wirtin ihn verliebt an. Aber dann merkte sie pl?tzlich, dass der Weihnachtsmann eine ganz sch?ne Fahne hatte und nach Schnaps roch. Und da wurde sie misstrauisch und packte den Weihnachtsmann beim Bart, und da war es gar kein echter Bart, sondern ein unechter und falscher. Und da sah sie, dass es gar nicht der echte Weihnachtsmann war, sondern blo? der Metzgergeselle aus dem Nachbardorf. Und da trat sie den oberkrassen Metzgergesellen mit vollem Karacho in den Hintern, denn der Metzgergeselle stellte ihr schon seit langer Zeit nach und nervte sie. Da kreischte der krasse Metzgergeselle und fluchte laut. Und er sauste hinaus.

Da waren alle froh. Denn der Metzgergeselle hatte sie ganz sch?n erschreckt. Und dann ist die Wirtin doch noch mit dem Zimtsternemann mitgegangen, um seine leckeren Zimtsterne zu probieren. Und die Zimtsterne vom Zimtsternemann waren gut.

Und da ist die Geschichte aus.

20.12.05 13:48, kommentieren

20.12.05 13:44, kommentieren

12.12.2005

Es w?re Zeit f?r die Weihnachtsb?ckerei ....



1 Kommentar 12.12.05 10:47, kommentieren