N.N.

Letzte Nacht habe ich den Glauben verloren.
Den Glauben an die gro?e Liebe.
Die Liebe, die einfach aus dem Nichts da ist,
die dich v?llig aufw?hlt, gl?cklich macht
und dann bleibt.

Ich glaubte, sie gefunden zu haben.
Ich war berauscht, war gl?cklich.
Genoss seine Gegenwart unendlich.
War befl?gelt von jedem Wort,
jedem L?cheln,
jeden Kuss.

Ich Wirklichkeit war aber nur ICH diejenige,
die hingerissen war.
Ich, der verliebte Volltrottel.
Vermutlich genoss er es.
Und vermutlich genoss ich es, dass er es genoss.

Doch wo bleibt die Liebe?
Nat?rlich, es gibt Liebe, kein Zweifel.
Doch gibt es wirklich gegenseitiges Begehren und Lieben?
Ist es nicht so,
dass immer nur einer liebt
und der andere es liebt, geliebt zu werden?
Gibt es wirklich Paare,
die sich lieben, ohne zu zweifeln,
ohne Untreue, ohne Verzweiflung,
ohne Verletzung, ohne Machtspiele,
ohne Streit und Langeweile?

29.12.05 00:39

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